Tarifvertrag lufthansa cityline

Lufthansa CityLine und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben sich auf neue Beschäftigungsbedingungen für ihre rund 650 Piloten geeinigt. Der Tarifvertrag schafft die Voraussetzungen für die Einführung eines neuen, zukunftssicheren Flugzeugtyps bei Lufthansa CityLine. Ab 2019 wird Lufthansa CityLine die von lufthansa übernommenen Flugzeuge der A320-Familie betreiben. Die ersten A319-100-Flugzeuge werden im kommenden Frühjahr vom Drehkreuz München abfahren. Bis Ende 2020 werden weitere 5 Flugzeuge folgen. Die Gewerkschaft kündigte einen Streik für die Sommerferien an, sagte ihre Pläne jedoch ab, da die Führungswechsel problematisch wurden. Lufthansa und UFO streiten seit gerauer Zeit vor Gericht darüber, ob der aktuelle Vorstand rechtlich zum Abschluss von Tarifverträgen berechtigt ist. Lufthansa argumentiert, dass der Vorstand nicht satzungsgemäß ins Amt gekommen sei und daher die Kündigung von Tarifverträgen nicht akzeptiere. Zu den Tarifverhandlungen, die zum UFO-Streik führten, gehörten mehr Ausgaben und Zulagen für Flugbegleiter sowie die Möglichkeit für Saisonarbeiter, in eine reguläre Beschäftigung umzusteigen.

“Lufthansa ist nach wie vor der Ansicht, dass die Gewerkschaft UFO in ihrem derzeitigen Zustand weder berechtigt ist, das Lufthansa-Personal zu vertreten oder an Tarifverhandlungen teilzunehmen. Streiks wären daher aus Sicht der Lufthansa illegal. Wir haben die Frage, ob UFO derzeit die Merkmale einer Gewerkschaft in einem sogenannten “Statusverfahren” vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht erfüllt. Der erste Anhörungstermin in diesem Verfahren wurde auf den 30. April 2020 festgesetzt.” Als die Lufthansa 2017 einen neuen Tarifvertrag mit den Hauptpiloten verabschiedete, versprach die Fluggesellschaft, Jump aufzugeben, um die Gewerkschaften zu besänftigen. Die Website von CityLine listet die A340 auch heute noch als Teil ihrer Flotte auf. Lufthansa CityLine und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) haben sich auf neue Beschäftigungsbedingungen für ihre rund 650 Piloten geeinigt. Der Tarifvertrag ebnet den Weg für die Einführung eines neuen Flugzeugtyps bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Lufthansa AG.

Ein Airbus A319-100 wird im kommenden Jahr von der Lufthansa übernommen und in München stationiert. Bis Ende 2020 werden weitere fünf A319-Flugzeuge der Flotte beigetreten sein. “Lufthansa CityLine ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unseres Zubringerverkehrs an den Drehkreuzen in München und Frankfurt”, sagt Wilken Bormann, Aufsichtsratsvorsitzender von Lufthansa CityLine und Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Hub München. “Die Eingabe des A320-Segments ist ein logischer nächster Schritt.